Umbau auf GTI Reserveradmulde

 

LUPO V5

Da ich gerne die Endrohre mittig raus geführt haben wollte, habe ich mich entschieden meine Reserveradmulde mittels der original GTI Teile zu ändern.

Also bin ich hin zu dem Händler meines Vertrauens, und wollte die Teile bestellen.Beim abholen der Teile musste ich dann dann aber schnell feststellen, das mein VAG-Partner mit so einem Umbau überfordert war.....

Ich habe dann eine Mulde mit "Loch" bekommen, mit der Aussage das mit dem Loch müsse so sein, da gibt es keine weiteren Teiel. Man wollte mir erzählen, das es Richtig sei, das man während der Fahrt den GTI-Auspuff sehen kann. Also hab eich das Teil zurück gehrn lassen und habe mich selbst im Netz auf die Suche gemacht.

Nach langer Recherche habe ich dan die passende Teilenummer bekommen und konnte das Teil bestellen.

 

Für den Umbau werden nicht wirklich viele Teile benötigt. Eigentlich nur der Einsatz, da die Reserveradmulde ja eigentlich schon vorhanden ist. Es muß "nur" das Stück Blech raus getrennt werden, was beim GTI diese Stufe ist, wo der Endtopf drunter liegt.

 

Für den Umbau werden folgende Teile benötigt.

Einsatz 6X0 803 265A

Wärmeschutzblech 6X0 803 310N

 

Was es nicht im VW Teilekatalog gibt, sind die Stifte, wo das Wärmeschutzblech dran befestigt wird. Aber im Audiprogramm gibt es folgende Nietstifte, die für diesen Zweck geeignet sind.

N 907 160 02 (mittel)

N 907 164 03 (lang)

N 907 161 03 (ganz lang)

N 907 088 02 (ganz lang" zusammen mit einer Mutter)

 

Somit war dieses Problem auch gelöst.

 

Nun konnte es an den eigentlichen Umbau gehen.

 

Zur Veranschaulichung hier ein Foto von dem Einsatz. Man kann Anhand des Fotos sehen, das dieses Blechteil es nur der Unterschied zwischen der normalen Reserveradmulde und

der GTI Mulde ist

Also eigentlich kein großer Unterschied

 

 

 

 

 

Als erstes habe ich den Einsatz in die Reserveradmulde

eingesetzt und habe die Umrisse auf die Reserverad-

mulde übertragen.

Anschließend habe ich 2cm zugegeben, da ja zum ver- schweißen eine Überlappung benötigt wird.

Im Anschluß habe ich den nicht mehr benötigten

Teil mit einer Schwingungssäge entfernt.

 

Den Einsatz habe ich jetzt zum einschweißen vorbereitet. dazu habe ich in die Kante des Einsatz Löcher im Abstand von ca. 3 cm gebohrt.Dieses soll das einschweissen erleichtern, da man

von innen nach aussen schweißen kann und so

optimal den Einsatz mit der Reserveradmulde

verschweißen kann.

Vor dem einschweißen habe ich die "Berührungsstellen" blank geschliffen und mit Zinkspray eingesprüht. Das hat den Vorteil, das blanke Blech vor Korrosion geschützt ist und um den Schweißpunkt bildet sich eine schützende Zinkschicht, die auch den Schweißpunkt vor Korrosion schützt.

Nach dem schweißen habe ich den Spalt zwischen der Mulde und dem Einsatzt mit EP-Grundierung"geflutet". Am besten geht dieses mit einer Einwegspritze aus der Apotheke.

Dabei sollte man allerdings beachten, das dabei einiges von der EP-Grundierung auf dem Boden tropft. Deshalb empfiehlt

es sich, alles unter der Mulde großflächig abzudecken, sonst hat man anschließend eine riesen Schweinerei.. :-)

Das Durchhärten der EP-Grundierung kann man mit einem Fön ein wenig beschleunigen. Allerdings sollte man die Mulde nicht so stark erwärmen, das die Grundierung blasen schlägt.

Anschließend wird der Spalt zwischen dem Einsatz und der Mulde mit Karroseriedichtmasse versiegelt.

Zum Schluß wird noch das überstehende Heckblech um die eingeschweißte Mulde abgetrennt und die

Spalten zwischen Heckblech und Einsatz mit EP-Grundierung sowie mit Dichtmasse versiegelt.

Die Reserveradmulde muß jetzt nur noch in dem

geänderten Bereich mit Steinschlagschutz geschützt

werden.

Damit sollte ein optimaler Rostschutz aufgebracht worden sein.

Anschliesend wird wieder alles in Wagenfarbe lackiert.

So sieht es wie original ab Werk aus :-)